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15:00 Das Buch der MeisterKinderfilm Walt Disney, Russland 2009, 97 min., Russisch, der Film wird Deutsch eingesprochen, FSK ab 8 Jahre Die Gräfin von Stein versetzt die Menschheit mit ihren Granitkriegern in Angst und Schrecken. Mit Hilfe des jungen Steinmetz-Meisters Iwan möchte sie die Weltherrschaft erlangen. Er soll eine Blume aus Stein anfertigen und ihr Leben einhauchen. Ob er diese Aufgabe erfüllen kann? Vor ihm scheiterten schon unzählige große Meister. Als Belohnung soll er seine große Liebe Katja, die Tochter der Gräfin, zur Frau bekommen.
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15:00 Moskau glaubt den Tränen nichtKultfilm, Russland 1979, 148 min., dt. Synchronfassung, FSK ab 12 Jahre Moskau 1958. Die drei Freundinnen Katja, Ludmilla und Tonia lernen sich in einem Wohnheim kennen und teilen Freud und Leid miteinander. Für jede hält das Schicksal etwas parat: Während Katja ein uneheliches Kind zur Welt bringt und Karriere als Fabrikdirektorin macht, heiratet die lebensfrohe Ludmila einen berühmten Sportler und die pragmatische Tonia gründet eine Familie. Doch 15 Jahre später haben sich manche Träume noch immer nicht erfüllt …
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17:15 RusalkaModernes Märchen, Russland 2007, 115 min., Russisch mit dt. Untertiteln, FSK ab 12 Jahre Alisa wächst am Meer auf und möchte Ballerina werden. Als ihr das Leben in der Provinz zu langweilig wird, setzt sie ihre magischen Kräfte ein und lässt ihr Dorf einfach wegblasen. So landet sie mit Mutter und Großmutter im boomenden Moskau. Ihren Traum von einer Karriere als Tänzerin muss sie begraben, dafür jobbt sie als Ganzkörper-Handy für eine Werbeagentur. Eines Tages rettet sie einen lebensmüden und attraktiven Geschäftsmann vorm Ertrinken im Konsumrausch und verliebt sich in ihn. Doch ihr Märchenprinz ist bereits vergeben … Auszeichnungen: „Beste Regie World Cinema”, Sundance Filmfestival 2008 „Ein herrlich skurriles Märchen über die Schwierigkeiten einer jungen Frau, erwachsen und akzeptiert zu werden – voller mitreißendem Bildwitz und immer neuen Überraschungen.“ Der Tagesspiegel
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17:30 TulpanNomadenfilm D / KZ / PL / RUS / CH 2008, 100 min., dt. Synchronfassung, FSK ab 6 Jahre Nach langer Zeit auf hoher See kehrt der Matrose Asa zurück in die kasachische Steppe, wo er bei seiner Schwester und deren Familie in einer Jurte wohnt. Da dies kein Dauerzustand bleiben soll, muss er verheiratet werden. Doch in der Steppe gibt es nur noch ein heiratsfähiges Mädchen: Tulpan. Asa spricht bei ihren Eltern vor und bietet zehn Schafe und einen kitschigen Lüster als Mitgift. Als sich alle handelseinig sind, macht ihnen jedoch Tulpan einen Strich durch die Rechnung: Sie möchte Asa nicht heiraten, weil er abstehende Ohren hat. Asa ist furchtbar enttäuscht. Ohne eine Heirat bekommt er keine Schafherde, und ohne diese wird sich sein Lebenstraum von einer eigenen Jurte mit Strom und eigenem Wassertank nie erfüllen. Aber Asa nimmt den Kampf mit allen auf: mit seinen Ohren, dem Unmut seines Schwagers und den Schafen. „Allem voran wollte ich die Schönheit des Lebens dieser einfachen Leute zeigen. Derer, die ein hartes Leben führen, aber trotzdem ihre Träume und ihre Freuden haben. Ich wollte die Schwierigkeiten zeigen, aber auch das, was schön ist in diesem schwierigen Leben” Regisseur Sergey Dvortsevoy über „Tulpan“ Auszeichnungen: „Un Certain Regard“, Filmfestspiele von Cannes 2008
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18:00 Ballada
Dokumentarfilm, Deutschland 2009, 93 min., Russisch mit dt. Untertiteln, ohne Altersbeschränkung In Russland ist ein Lada mehr als nur ein Auto, es ist ein beseeltes Wesen. Auch 40 Jahre nachdem das erste Lada-Modell an den Ufern der Wolga in Togliatti das Licht der sowjetischen Welt erblickte, gehört das altmodische Gefährt zum russischen Alltag. Der Dokumentarfilm porträtiert Menschen, die ein Leben mit und in ihrem Lada verbringen: Da ist zum Beispiel Murad, der heimwehkranke kaukasische Taxifahrer in Moskau. Die Polizisten Oleg und Vladimir in der russischen Provinz, die davon träumen, endlich einen Terroristen zu fangen. Oder Maxim und Tatjana oben im Norden, am verschneiten Ende der Welt, die vor Jahrzehnten einen Lada zur Hochzeit bekommen haben. Und auch Michail, der einsame Alte, der mit seinem Hund und seiner „besseren Hälfte Lada“ in der Taiga wohnt. Sie wurden allesamt von den Veränderungen der letzten Jahre an den Rand der Gesellschaft gespült – Überlebende und Überlebenskünstler, die uns auf eine subjektive wie poetische Erkundung des heutigen Russlands mitnehmen. „Ich habe schon viele Filme gesehen, die uns Russland aus westlicher Sicht erklären sollen, aber dieser ist der außergewöhnlichste und beste. Auch Russland sollte Ballada sehen.“ Marina Yarushkina, Journalistin |
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20:00 „Hedgehog in the Mist (als Vorfilm von 12)“
Animierter Kurzfilm, UDSSR 1985, 11 min., Russisch Der russische Trickfilm-Meister Yuri Norstein erzählt die zauberhafte Geschichte vom Igel, der seinen Freund, den Bären, besuchen möchte. Unterwegs begegnet er manch unbekannter Gestalt und verliert sich immer mehr im dichten Nebel. Ob er den Weg wieder finden wird? Ein absoluter Klassiker der russischen Animationskunst! |
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20:00 „The old Man and the Sea (als Vorfilm von Brat)“
Animierter Kurzfilm, Kanada / Japan / Russland 1999, 20 min., engl. Originalfassung Nach der gleichnamigen Novelle von Ernest Hemingway setzte Alexander Petrov die Geschichte eines alten kubanischen Fischers in Szene, der tagelang auf hoher See mit einem gigantischen Marlin ringt. 1999 gewann er für sein Öl-auf-Glas-Meisterwerk aus 29 000 handgemalten Einzelbildern den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. |
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20:15 „Lavatory Love Story (als Vorfilm von Ein russischer Sommer)“Animierter Kurzfilm, Russland 2007, 9 min., ohne Dialoge Humorvoll und anrührend erzählt der vielprämierte russische Trickfilmer Konstantin Bronzit die Geschichte einer Klofrau, die von der großen Liebe träumt. Und siehe da: Eines Tages stehen tatsächlich Blumen in ihrem Trinkgeldbehälter. Aber wer ist der unbekannte Verehrer? Misstrauisch und neugierig zugleich wird nun jeder Mann beäugt, der ihr Territorium betritt …
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20:15 12Psychothriller, Russland 2007, 159 min., Russisch mit engl. Untertiteln, FSK ab 16 Jahre In einem Moskauer Strafprozess wird einem 18-jährigen Tschetschenen der Mord an seinem russischen Stiefvater, einem russischen Offizier, vorgeworfen. Die zwölf Geschworenen müssen sich in einer Turnhalle treffen, um einen einstimmigen Schuldspruch zu fällen. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Repräsentanten der russischen Gesellschaft, darunter ein Taxifahrer, ein Arzt und ein Holocaust-Überlebender. Elf von ihnen sind sich sicher, dass der Angeklagte schuldig ist – alle Beweise sprechen gegen ihn. Nur ein einziger Geschworener äußert Bedenken und entfacht damit eine Diskussion, die immer wieder mit filmischen Rückblenden in die Kindheit des Angeklagten im Tschetschenienkrieg unterlegt wird. Der Psychothriller ist eine Interpretation des Justizdramas "Die zwölf Geschworenen" von Reginald Rose aus dem Jahr 1954. Er lief 2007 im Programm der Internationalen Filmfestspiele von Venedig, wo Michalkow für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. „Dank der hervorragenden schauspielerischen Leistung der russischen Darsteller bleibt der Film 12 spannend bis zum Ende.“ Russlandjournal
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20:15 Brat (Der Bruder)
Drama, Russland 1997, 100 min. Russisch mit engl. Untertiteln, FSK ab 16 Jahre Der rechtschaffene Danila kehrt vom Militärdienst in seine Heimatstadt zurück. Auf Drängen seiner Mutter beschließt er, nach Sankt Petersburg zu fahren, wo er nicht nur Arbeit, sondern auch seinen älteren Bruder Wiktor zu finden hofft. Dieser begrüßt ihn allerdings mit einer geladenen Pistole und zieht ihn umgehend in seine schmutzigen Machenschaften mit hinein. Sein erster Auftrag: Ein tschetschenischer Bandit soll ausgeschaltet werden... „Brat ist ein elegisch-lakonischer Großstadt-Western des russischen Nachwuchsregisseurs Alexej Balabanow, der sich geschickt an den Mustern amerikanischer Genrefilme orientiert.“ Lexikon des internationalen Films |
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20:45 Ein russischer Sommer
Literaturverfilmung, DE / RUS / GB 2009, 112 min., dt. Synchronfassung, FSK ab 6 Jahre 1910. Leo Tolstois Frau Sofia (Helen Mirren), seit 48 Jahren mit dem weltberühmten Autor verheiratet, ist außer sich: Tolstoi (Christopher Plummer) will die Rechte an seinen Werken nicht ihr und den gemeinsamen Kindern, sondern dem russischen Volk vermachen. Und das, obwohl sie ihm ihr Leben gewidmet hat und sogar eigenhändig das Manuskript von „Krieg und Frieden“ sechs Mal abgeschrieben hat! Leidenschaftlich kämpft sie um ihr Recht. Während der Konflikt zwischen Tolstoi und Sofia epische Ausmaße annimmt und eine lebenslange Liebe zu zerbrechen droht, lernt Tolstois junger Sekretär Valentin (James McAvoy) in diesem Sommer die Lehrerin Masha und mit ihr die Liebe kennen... Die deutsch-russische Koproduktion entstand nach dem Roman „Tolstojs letztes Jahr“ von Jay Parini, der auf Tagebucheinträgen von Vertrauten des russischen Schriftstellers basiert. |
Bildnachweis: Filmverleihe
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